D i e   P l ä t z w i e s e

 

Vor zwei Wochen haben wir unsere Winterbergsaisson für uns persönlich im wunderschönen Südtirol abgeschlossen. Ich liebe wirklich den Winter, jedoch freu ich mich jetzt schon sehr auf grüne Täler mit ihren Frühlingsblühern.

 

Wenn Krokuss & Co. das erste Mal seit langer Zeit wieder das Licht erblicken ist es in der Natur für mich schon besonders schön - jedoch bis diese Farbenpracht in die mächtigen Dolomiten zurückkehrt werden wir uns noch ein bisschen gedulden müssen.

 

Als wir in Sexten ankamen wollte ich die Gunst der Stunde nutzen und am Abend den längst überfälligen Besuch auf der Plätzwiese nach zu holen.

 

Über die ab 16 Uhr offene Mautstraße fuhren wir hoch bis zum Parkplatz des Hotels Hohe Gaisl.

 

 

Als wir nach einer kurzvenreichen Auffahrt am Parkplatz ankamen entschlossen wir uns, die wundervolle Abendstimmung zu nutzen und gemütlich den Weg zur Dürrensteinhütte zu gehen.

 

Für einen gemütlichen Abendspaziergang genau das Richtige und wir waren wirklich überrascht, hier oben alleine zu sein.

 

was für ein panorama!

 

Wir staunten nicht schlecht was da oben für ein grandioses Panorama auf uns wartete.

 

Flach und ohne nenneswert Steigung ging der Weg Richtung Dürrensteinhütte welche auf 2.040 m liegt. Eingerahmt von den mächtigen Gebirgsstöcken der Hohen Gaisl, der Drei Zinnen, der Tofana und des Monte Cristallo liegt dieses wunderschöne und idyllische Hochplateau.

 

Schon alleine beim Klang dieser Namen fängt mein Herz wieder schneller zum schlagen an - Ihr könnt Euch denken, wie mein Herzerl schlug als ich mitten in dieser Schönheiten stand und das Abendlicht die Berge mit einer gewissen Wärme verzierte.

 

 

Die Dürrensteinhütte und die unter Denkmalschutz stehende Ruine „Werk Plätzwiese“ sieht man schon von aller Weite.

 

Nach gut 40 Minuten waren wir auch schon an unserem Ziel angekommen. Sprachlos vor Staunen mußten wir einfach diese Ruhe und das wundervolle Panorama genießen und ich stellte fest, das von dort aus sehr lohnenswerte Touren wie z. B. auf den Dürrenstein oder auf den Strudelkopf gut zu machen wären und beschloß, daß ich hier nicht zum letzten Mal oben war.

 

 

Lange Schatten machten sich auf unseren Weg breit und der Wind wurde kalt & kälter.

 

Es ist immer wieder faszinierend für mich, wie schnell doch die Sonne hinter den Bergen verschwindet und es wirklich zapfig kalt wird in diesen Höhen. Fix den Rucksack zusammengepackt machten wir uns auf den Rückweg welcher identisch war wie der Hinweg.

 

 

Majestätisch standen sie da - Gipfel um Gipfel und ich konnte mich einfach nicht satt sehen, jedoch die Sehnsucht nach unserem warmen Auto lies uns dann doch Abschied nehmen von diesem zauberhaften Anblick.

 

Eingemummt in dicker Daune liefen wir über den bereits wieder gefrierenden Weg, Eisblumen wuchsen bereits wieder auf den Wasserpfützen und wir genossen diesen einzigartigen stillen Moment wenn die Sonne durch die Bäume zum Abschluß des Tages die Berge küsst.

 

 

Eines ist auf jeden Fall sicher...

wir kommen wieder !


Ich möchte diesen Beitrag nicht als Wanderung bezeichnen, jedoch aufgrund dieses wundervollen Panoramas und perfekten Ausgangspunkt zu sehr lohnenwerten Wanderungen möchte ich Euch diese Tour nicht vorenthalten.

 

Vor 10 Uhr und ab 16 Uhr ist die Auffahrt vom Parkplatz Brückele für den Autoverkehr über die Mautstraße freigegeben.

 

In der Zeit zwischen 10 Uhr und 16 Uhr bringen kleine Shuttelbusse die Wanderer hoch zum Parkplatz am Ende der Mautstraße.

 

Von dem Parkplatz führt der Weg zur bewirtschafteten Dürrensteinhütte.

 

Dauer : 40 Minuten, 70 Höhenmeter, 2,5 km (einfache Wegstrecke)

 

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