Das Wimbachgriess

Genußtour zwischen Watzmann und Hochkalter

 

"Toni... heute mußt Du wirklich anständig und brav sein, nicht das wir den bösen König Watzmann aufwecken und er uns seinen Zorn spüren läßt".

 

Ein fragender Blick von Mr. Bergfreak fiel mir entgegen und schon waren wir auf den Weg zu unserer landschaftlich sehr reizvollen Winterwanderung durch das wunderschöne Wimbachgries im Berchtesgadener Land.

 

Ein wunderschöner Wintertag stand uns bevor. Die Sonne strahlte in vollen Zügen vom Himmel als wir in das schöne Bergsteigerdorf Ramsau bei Berchtsgaden fuhren. 

 

 

 

Ein Stopp beim mittlerweile weltbekannten Motiv, der Kirche im Bergsteigerdorf Ramsau, ist für mich immer ein muss.

 

Ich war schon so oft dort - aber immer wieder ist es anders schön. Sei es im Sommer oder im Herbst - ich stopp hier wenn wir gerade in der Gegend sind.

 

Wir fuhren weiter zu dem Wanderparkplatz an der Wimbachbrücke.

 

Im Sommer ist der Parkplatz an der Wimbachbrücke meist überfüllt da die Wanderer die perfekte Ausgangslage sehr zu schätzen wissen.

 

Im Winter hat man jedoch meist Glück beim parken, denn die Wimmbachklamm befindet sich vom 01. November bis 30. April jeden Jahres im wohlverdienten Winterschlaf.

 

Somit treffen sich auf den Parkplatz höchstens ein paar Skitourengeher oder Winterwanderer so wie wir es waren. Jedoch an diesem Vormittag hatten wir freie Auswahl an Parkplätzen.

 

Gleich zu Beginn geht die Strasse leicht bergauf, vorbei an ein paar Schafen die von nicht allzufreundlichen Hütehunden bewacht werden, wobei ihren Job machen die 4-Beiner wirklich super. Kurz nach der Schafweide ist der Eingang zur Wimbachklamm.

 

Ich war wirklich dankbar im Rucksack meine Grödeln gehabt zu haben, es war eisig - und zwar richtig eisig. Außgerechnet dieses kurze steile Stück lud zu einer perfekten Rutschpartie ein, jedoch war dieses überwunden führte uns der Weg nun moderatsteigend weiter in das Wimbachgries hinein.

 

 

Der Weg war dick verschneit und so langsam wurde dieser auch flach. Mit dem Rauschen der Wimbach gingen wir total entspannt weiter durch das Gries der wärmenden Sonne entgegen.

 

Die Sonne lies jedoch auf sich warten. Durch den mächtigen Watzmann auf der rechten Seite und dem noch imposanteren Hochkalter auf der linken Seite dauerte es fast bis zum Wimbachschloss bis das Gries endlich breiter wurde bis wir die wärmende Sonne genießen konnten.

 

 

Es gab ja soviel zum sehen, die Sonne war so schön angenehm warm und somit beschloss ich, hier Mittagspause zu machen.

 

Wir lieben es da zu bleiben wo es uns in diesem Moment gefällt und hier gefiel es uns.  Die Aussicht war fantastisch, die Sonne warm und schmeicheln und ich hatte hunger. Somit packte ich unseren Kocher aus und fing an uns ein leckeres Mittagsmenü zu köcheln (es gab Gemüsenudeln und einen warmen Tee).

 

 

Da der Rückweg der gleiche war wie der Hinweg war dieser uns ja bereits bekannt, jedoch bei diesem Panorama und der wärmenden Sonne im Rücken genossen wir diesen voll und ganz bevor wir wieder die letzten paar Meter im Schatten zum Parkplatz vor uns hatten.

 



 

Nach gut 1 1/2 Stunden waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt dem Wanderparkplatz an der Wimbachbrücke angelangt.

 

Die Strecke ist auch für Junghunde geeignet. Bitte beachtet aber, daß im gesamten Nationalpark Leinenpflicht herrscht! Dies sollte auch beachtet werden. Im Sommer ist diese Tour sehr heiß - Wasser wäre für den Hund durch die Wimmbach vorhanden.

 

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