Hoch zum Hochthörle

 

Jeder kennt die mächtige Zugspitze, gesehen vom Eibsee, von Garmisch-Partenkirchen, dem Wank, von der Alpspitze aus jedoch kennt man Deutschlands Höchstenberg auch von der Rückseite?

 

Die Nordseite des Berges ist mindestens genauso attraktiv zum begutachten und zu 100 % nicht von so vielen Menschen belagert.

 

Das Wetter wußte an diesem Tag nicht recht was es machen sollte, Sonne ja - Sonne nein oder doch lieber etwas Schnee?

Wir beschlossen dennoch unsere geplante Tour zum Höchthörle zu machen. Mit der Aussicht auf eine gemütliche Einkehr konnte uns das Wetter "keinen Strich durch den Weg" machen.

 

Wir starteten war an der Ehrwalder Zugspitzbahn. Wir gingen über den Großparkplatz welcher gut besucht mit Skifahrern war und machten uns auf den Weg zum Hochthörle. Anfangs ging es etwas steiler die Straße hoch, jedoch die Schneeschuhe welche vorsichtshalber mit dabei waren,  konnten vorerst beruhigt am Rucksack "abhängen".

 

 

Da der Weg von seiner Steigung nach ein paar Minuten abnahm und somit schön moderat in die Höhe ging, stapften wir gemütlich unseren Weg Richtung Hochthörle Hütte weiter. Kein Mensch war hier unterwegs, anscheinend waren wirklich alle mit den Skiern auf der Zugspitze zum "pisteln".

 


 

Mit jeden Meter den wir höher kamen, veränderte sich das Wolkenbild. Mal schneller mal langsamer zogen die wie Wattebausche an den Felswänden klebenen Wolken vorbei. Der Blick zum Himmel verriet mir, es würde ein super schöner Tag im Zugspitzland werden.

 

Die Wolken gaben immer wieder Blicke auf das Zugspitzmassiv, den Gipfel und der Ehrwalder Sonnenspitze frei. Der Aufstieg war einfach nur schön  jedoch so langsam wurde dieser auch anstrengender, da der Schnee weicher und schwerer wurde.

 

 

Schon von Weitem stieg uns der Duft von Braten, Kuchen und anderen Leckerein in die Nase und somit wußten wir, daß es niht mehr weit zum "Genußmoment" war. Somit stapften wir höchst motiviert die letzten Meter bis zur Hochthörlhütte mit der Aussicht auf Kaffee & Kuchen.

 

lag sie auf einer kleinen Anhöhe, die legendäre Hochthörlhütte von der ich schon so oft gehört hatte. Wer die Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Perfekt für "Die Bergfreaks".

 

 

Als wir an der Hütte ankamen, fanden wir einen "gmiatlichen" Platz auf der Terrasse. Die Sonne spitze immer mehr aus den Wolken und wir genossen das traumhafte Panorama auf die Nordwand der Zugspitze, zur Ehrwalder Sonnenspitze und in unseren Teller, welcher das beste Panorama in Form eines Apfelstrudels mit Vanillesoße uns bescherte.

 

 

So vollgefuttert wäre nun ein Schlitten eine große Bereicherung für unseren Rückweg gewesen, jedoch wir entschieden uns für den legendären "Schneeflockentanz" von unserem schneeverliebten Toni und genossen das Toben mit dem Racker im Schnee.

 

 

Nach fast 2 Stunden Rückmarsch und unzähligen Schneeflockentänzen waren wir wieder bei unserem Auto am Parkplatz.

 

Die komplette Hochthörl-Runde möchte ich auf jeden Fall im Sommer mal gehen und die Einkehr auf der so gemütlichen Höchthörle Hütte ist da ganz bestimmt mit eingeplant.

 

Kommentare: 1
  • #1

    CW-Bergwelt (Donnerstag, 12 Dezember 2019 10:53)

    Hui, das klingt nach einer sehr schönen Tour.
    Ruhe; das ist genau das was ich gerne mag in den Bergen.
    Danke für den schönen Blog.
    Macht weiter so! :-)