1000 Stufenschlucht / Meraner Höhenweg

Wer Treppensteigen liebt ist hier auf den richtigen Weg.

1.000 Stufen auf einem Weg, zwei tolle Hängebrücken und jede Menge von der fantastischen Aussicht in das Meraner Land.

 

Diese erlebnis- und aussichtsreiche Etappe des Meraner Höhenwegs ist wohl eine der beliebtesten des ganzen Höhenweges, alleine schon wegen der beiden Seilbahnen welche den Auf- und Abstieg übernehmen.

 

An einem schönen Herbsttag im Oktober machten wir uns auf den Weg von Naturns nach Patschins.

 

Was für ein Wanderhighlight im goldenen Herbst...

 


Legendär und weltbekannt - der Meraner Höhenweg.

 

"Warum ist das so" dachte ich mir immer "ist doch auch nur ein Wanderweg". Die Neugierde war riesig als wir uns von Naturns aus auf den Weg machten, die 1.000 Stufen-Schlucht und die wohl beliebteste Etappe des Meraner Höhenwegs zu erwandern.

 

Durch die beiden Seilbahnen ist der Auf- und Abstieg zu diesem Höhenweg relativ leicht, denn die ersten 900 hm erklimmt man recht "gemütlich" normalerweise mit der Seilbahn. Wir hatten jedoch das Glück einen privaten Chaffeur hoch nach Naturns zu haben, welcher uns am "anderen Ende", nämlich bei unseren Ziel in Partschins, wieder pflichtbewußt abholte (dazu komm ich aber später nochmal).

 

Was für ein Idylle auf 1.400 m


 

So machten wir uns auf die Weg, die 1.000 Stufen-Schucht zu durchqueren. Allerdings schummeln möchten wir hier nicht, es sind aufgrund der 2. neuen Hängebrücke nur 987 Stufen - jedoch durch den abwechslungsreichen und in herbstfarben getauchten Wanderweg kommen den Wanderer diese Stufen gar nicht so viel vor - naja, am Abend sagten mir meine Beine schon, daß ich mindestens das 100 Stockwerk eines Hochhauses erklommen hatte. 

 

Der Pirchhof liegt wunderschön und lockt mit leckerer Brotzeit und kühlen Getränken

 

Auf den Weg Nr. 24, dem Meraner Höhenweg, geht es gemächlich auf gut ausgebauten und beschilderten Weg, immer auf einer Höhe von 1.500 m stetig auf und ab. Vorbei an Höfen, welche mit leckerer Brotzeit und kühlen Getränken locken und an denen man wirklich nicht vorbeigehen kann, denn der Weg führt einem mitten durch. Mein Lieblingshof war der Pirchhof mit seiner traumhaften Terrasse.

 


 

Ich war fasziniert von den traumhaften Ausblick über die Täler. Der Himmel war markellos und die Sonne heizte uns für Oktober mit ihren 28° nochmal so richtig ein. Eine traumhafte Wanderung lag vor uns welche wir zum "Sommerabschluß" für unser persönliches Highlight nutzen wollten. 

 

Ich war froh, als uns der Weg wieder in die kühle Schlucht leitete. Über Stein-, Holz- und Eisentreppen geht es hinunter wo zum Glück ein erfrischender Gebirgsbach auf Mr. Bergfreak wartete und auch für mich etwas Erfrischung bereit hielt.

 

Gut angelegte Wege führen einen zum Teil seilversichert durch die Schlucht


 

Mein Herz frohlockte als ich die 2017 neu gebaute Hängebrücke sah. Ich war fasziniert von diesem Blick welcher sich mir zeigte als ich auf dieser Brücke stand. Zur linken das steilaufragende Bergmassiv, zur rechten der fantastische Ausblick in das Meraner Land.

 

Faszination Hängebrücke



Nach gut 3 Stunden auf und ab waren wir an der Texelbahn am Giggelberg angekommen.

 

Normalerweise ist hier für die Meraner Höhenwegwanderer die Etappe beendet, jedoch wir liesen diese Bergbahn rechts liegen und machten uns weiter auf den Weg Richtung Partschins und genossen noch einige Zeit die tolle Aussicht in das Meraner Land.

 

 

Am Partschinser Wasserfall und am Dursterhof vorbei führte uns unser Weg ins Dorf.

 

Leider konnten wir nicht mehr im Dursterhof Einkehren und die Leckereien "Alles aus und von Himbeeren" kosten, denn unser Chaffeur wartete bereits unterhalb des Wasserfalls auf uns und brachte uns gut und wohlbehalten in unsere Wohlfühlpension Hahnenkamm nach Schenna (Link unter Übernachtungstipps) zurück. 

 

Wir beschlossen allerdings, den Partschinser Wasserfall bei nächster Gelegenheit zu besuchen und auch die Himbeerköstlichkeiten im Dursterhof zu kosten. Wir kommen ganz bestimmt wieder...


Tourendaten

 

Gehzeit von Naturns, vorbei an der Texelbahn, runter nach Patschins:  4,5 Std.

Gesamtlänge 13,8 km

Höhenmeter aufwärts 400, abwärts 950

 


Der Bergfreaks Übernachtungstipp für den Meraner Höhenweg



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Dieser Beitrag basiert auf einen privaten Aufenthalt im Oktober 2018 am Meraner Höhenweg

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