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Wandern am Strudelkopf, Prags - Südtirol

 

Die Wanderung auf den Strudelkopf ist das ganze Jahr über ein Hochgenuß.

Die mächtigen Dolomiten, der 3 Zinnenblick und die gemütliche Einkehr in einer der Berghütten lassen diesen Tag auf der Plätzwiese zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.


Kennt Ihr das auch? Man hat schon lange einen Traum und wenn sich dieser endlich erfüllt, weis man vor Freude gar nicht was man sagen soll. So war es bei mir als ich endlich die Zeit, das Wetter und die Möglichkeit hatte, die Tour auf den Strudelkopf von der Plätzwiese aus zu machen.

 

Unsere Tour starteten wir am Parkplatz Plätzwiese (Zufahrtsbeschränkung von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr; in dieser Zeit bringen kleine Shuttlebusse die Leute hoch auf den Plätzwiesen Parkplatz). Wir starteten früh am Morgen und dies war eine gute Entscheidung, denn der benachbarte Dürrenstein lockt viele Wanderer und Skitourengeher. Und wie sage ich immer so schön: "In'd Berg geht man am Morgen".

 

Von dem Plätzwiesen Parkplatz aus geht auf breitem Forstweg welcher eigentlich nur eine einzige Eisfläche war über die Platzwiese Richung Dürrensteinhütte. Ich war richtig erleichtert unsere Grödeln immer im Rucksack zu haben, ansonsten wäre es fast nicht möglich gewesen, diesen Weg zu beschreiten.

 


Hinter der Dürrensteinhütte war ein Pfad schon sehr ausgetrampelt und wir folgten der Beschilderung "Strudelkopf" Weg Nr. 34. Moderat steigend ging es für uns Meter um Meter höher und es bot sich für uns ein Ausblick welcher hier schon sagenhaft und wunderschön war. Wie sollte es dann erst vom Strudelkopf aus werden?

 

Die Dürrensteinhütte und die Ruine "Werk Plätzwiese"

Der Weg führte uns erst Richung Dürrenstein und hat man die erste Bergkuppe erreicht, zweigt dieser nach rechts ab weg vom Dürrenstein und man gelangt direkt auf den Strudelkopfsattel.

 

Zum ersten Mal geflasht!

 

Als wir an dem besagten Strudelkopfsattel ankamen war ich das erste Mal geflasht.

 

Diese Landschaft - diese Bergkulisse, diese unbeschreiblichen Ausblicke welche sich hier eröffneten bestätigten mich wieder, warum ich dieses Land und diese Berge so sehr liebe und ich mich nie daran satt sehen werde.

 

Wir standen und saßen lange hier und bewunderten diese einzigartige Bergkulisse in ihrer Schönheit.

 


 

Vom Sattel aus ist es auch nicht mehr allzu weit. Wir gingen auf den verharschten Weg,  welcher besten ausgetrampelt war, weiter in Richtung unserem Ziel, den Strudelkopf.

 

Auf einmal ging der Weg nach einer Querung etwas bergab und wir kamen an einem alten Kriegsdenkmal vorbei welches sicherlich so einiges zum erzählen hätte, jedoch von dieser Kuhle aus  hatte man das Ziel schon vor Augen, den Gipfel des Strudelkopfes.

 

 

Ich war auf's Neue fasziniert von dieser unbeschreiblichen Bergkulisse welche ich hier zu sehen bekam. Die Dolomiten in ihrer schönsten Form. Ein Wegweiser verriet uns, daß es noch 20 Minuten bis zum Gipfel waren.

 

Mit meinen Adrinalinspiegel und den ganzen Glücks-Endorphinen brauchten wir knapp 15 Minuten bis ich mit den Tränen in den Augen diese Aussicht genießen durfte. Da standen sie, die 3 Zinnen, mächtig und erhaben blickten sie zu uns herüber.

 

Schon oft betrachtete ich diese 3 Steinblöcke aus der Nähe oder bei der Umrundung, jedoch diese Perspektive war schon besonders beeindruckend.

 

So glückliche Bergfreaks

Mr. Bergfreak in seinem Element


Ich war so was von glücklich. Lange saß ich einfach  nur da, schweigend mit dem einem oder anderen Tränchen vor Anmut in den Augen, daß mein langersehnter Traum endlich Wirklichkeit wurde, zusammen mit meinen Lieblingsmenschen und mit meinem Mr. Bergfreak, meinen treuen Begleiter.

 

Wenn das Glück kleine Grenzen kennt...

Unser Rückweg ging auf dem selben Weg bis zum Strudelkopfsattel, da wir jedoch einen kleinen Rundweg machen wollten gingen wir über den Frontsteig zurück zu unserem Ausgangspunkt auf der Plätzwiese.

 

Dort angekommen meldete sich unser Magen und wir genossen noch die Nachmittagssonne, das Panorma und den leckeren Kaiserschmarren im Berggasthof Plätzwiese.

 


 

 

Der Bergfreaks- Tipp

 

 

Für mich ist der Strudelkopf einer der schönsten Aussichtsberge in den Dolomiten. Die Wanderung dort hoch ist leicht und sehr abwechslungsreich.

 

Die Tour zum Strudelkopf ist das ganze Jahr über machbar und weist keine nennenswerten Schwierigkeiten auf.

 

Auffahrt Plätzwiese bis 9:30 Uhr mit dem eigenen PKW möglich, Maut : 8,00 € / PKW.

 

Gesamtstrecke: 10 km, 380 hm

Gehzeit 3,5 Stunden

 

 

 


*Dieser Beitrag basiert auf einen privaten Aufenthalt*



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